"Wer eine erfolgreiche Bar betreibt, versteht wahrscheinlich auch etwas von Psychologie. Die Wünsche und Bedürfnisse anderer Menschen richtig zu deuten ist schließlich das Kapital eines guten Gastwirts. Dem Erfahrungswissen der Praktiker stellt Claus Lampert in Hotel- und Barpsychologie abgesicherte Erkenntnisse und etablierte Modelle aus der Wissenschaft zur Seite. Er beschreibt, wie Menschen – also auch Gäste und Wirte – wahrnehmen, denken und fühlen. Lampert fasst Erkenntnisse aus der Bindungsforschung zusammen, bietet einen Überblick zur Mitarbeitermotivation und gibt einen Abriss
psychischer Störungen. Aus diesen Hintergründen leitet der Autor mal mehr, mal weniger konkrete Empfehlungen für die Praxis ab. Zielgruppe sind Hoteliers, Gastronomen, Wirte, Köche, Servicemitarbeiter und interessierte Gäste." 
Gesichtet bei "psychologie-heute" am 08.09.2017.

"tendenziell gehen Männer eher alleine in die Gastronomie als Frauen, sagt auch der Psychologe Claus Lampert. Er forscht seit Jahren über das Verhalten von Gästen und Wirten und sieht den Hauptunterschied zwischen Männern, die alleine essen gehen, und Frauen, die das seltener tun, in der frühen Lernphase...."(faz/ magazin ausgabe 40, vom 08.10.2016) 

"...Unterstützt von vielen visuellen Veranschaulichungen gibt dieses Buch dem Gastronomen eine außerordentliche Möglichkeit, seinen Betrieb einmal von einer ganz anderen Seite unter die Lupe zu nehmen und zu optimieren. Ein besonderer Leckerbissen sind die vielen praktischen Übungen, die dazu anhalten, sich selbst und sein Haus zu hinterfragen und auf Herz und Nieren zu prüfen. Wir finden: lesenswert! Es macht Sinn, sich mit etwas mehr zu beschäftigen als nur den betriebswirtschaftlichen Zahlen oder der Lage des Restaurants." Das Objektmöbel Journal - Für das beste Gasterlebnis 6/2014 

"...Da das Buch jedoch – entgegen seinem plakativen Titel –verschiedenste Bereiche der Psychologie knapp und präzise (wenn auch manchmal zu knapp) darstellt, kann es nicht nur Barkeepern und dem Servicepersonal empfohlen werden, sondern (man mag sich wundern) auch dem servicebewussten Polizeibeamten.  .... Einige gastronomische Betriebe, die noch der „Servicewüste Deutschland" angehören, sollten das Buch zur Pflichtlektüre für ihre Mitarbeiter machen." Polizeiwissenschaft: newsletter 4/2014Prof. Dr. Thomas Feltes 

„Geschichten, wie Leute zu einem Gastronomiebetrieb kommen, gibt es so viele, wie es Menschen darin gibt“, sagt Claus Lampert. Der Diplom-Psychologe und gelernte Fleischer befasst sich seit vielen Jahren mit der Psychologie in der Gastronomie. „Doch gerade viele Quereinsteiger träumen von einer eigenen Kneipe oder einem Restaurant.“ Viele Leute hätten das eigene Lokal als Plan B im Hinterkopf, als Ausstiegsszenario aus ihrem unbefriedigenden Job, als Szenenwechsel im unerfüllten Leben..." Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 14.Feb. 2014

"Der Psychotherapeut Claus Lampert vermittelt in seinem Buch in verständlichem Stil und mit anschaulichen Abbildungen branchenrelevante und fundierte Grundkenntnisse über die Psychologie und stellt zahlreiche praktische Beispiele sowie alltagstaugliche Übungen vor. So finden Gastronom, Hotelier, Bartender und Restaurantmitarbeiter vielfältige Tipps, die zur Schulung ihrer Aufmerksamkeit, zu einem richtigen Umgang mit den Gästen und einem besseren Verständnis der Gästeerwartungen beitragen."  Top Hotel, Nr. 3, 2013 

"Claus Lampert vermittelt in seinem Buch fundierte Grundkenntnisse über Psychologie, von der sinnlichen Wahrnehmung des Gastes über Kommunikationstheorien bis zur Arbeitspsychologie (z. B. das Mitarbeitergespräch). Auch erfährt der Leser, wie er Persönlichkeitsstörungen und Suchtverhalten bei Gästen erkennen und begegnen kann. Praktische und alltagsrelevante Übungen regen den Leser an, seine Sichtweise auf das Arbeitsfeld und sich selbst zu hinterfragen."  FIZZZ 03/13

"In his book, Lampert also offers advice on how to handle “difficult personalities”. For example, he advises against joking with people who are hyper-sensitive, or commenting on somebody’s eccentric behaviour, or denying somebody (who is obviously compulsive) their favourite seat in the bar."  Friday Gurgaon (India) 1.Feb. 2013

"Der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf und ist ein wichtiges Argument zum Wirtshaussterben" ..."Da die Kirchen immer mehr an Akzeptanz gerade bei den Wirtshausgehern in Kneipen und Szenelokalen verlieren, ist es umso mehr wichtig, dass diese Kommunikationsstätten erhalten bleiben und gefördert werden müssen. Wir sind die weltlichen Seelsorger in vielen Fällen. Genau das,was in diesem Artikel und in dem Buch beschrieben wird, haben ich und meine Frau fast alles schon erlebt. Von Sterbebegleitung, Trauerfeiern für Stammtischbrüder, Kennenlernen bis zur Eheschließung (wo wir eben den Kontakt hergestellt hatten), Trost spenden bei Trennungen, seelischen Beratungen aller Art bis zur Rundumlebensberatung sind wir weltliche Berater, was uns selber oft viel Geduld und Kraft fordert!..."  Franz Bergmüller  Vorsitzender Verein zum Erhalt der Bayrischen Wirtshaus Kultur

"Claus Lampert ist der wohl einzige Bar-Psychologe Deutschlands. Er analysiert das komplizierte Verhältnis zwischen Gästen und Wirten und berät Menschen in der Gastronomie..."  Hannoversche Allgemeine 12/2012

"Facettenreich wie eine ganze Nacht sind teilweise auch einzelne Situationen, die die Gastronomie für einem bereit hält. Um aus psychologischer Sicht vorbereitet zu sein, bietet sich das Buch von Claus Lampert an. Praxisnah, verständlich und fundiert erläutert der Diplompsychologe Allgemeines und Eigenheiten der Gastronomie. Nicht nur eine Fibel für Auszubildende."   Mixology 6/2012 

"Claus Lampert hat sich auf Hotel-, Bar- und Servicepsychologie spezialisiert und lehrt gastronomisches Personal in Seminaren, den Gast zu verstehen ...und beschäftigt sich seit seiner Studienzeit mit psychologischen Phänomenen in der Gastronomie"  Die Welt 2/2011

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In seinem Buch beschäftigt sich Claus Lampert mit dem Thema „Hotel- und Barpsychologie". Er meint damit, so wie er in seinem Vorwort erklärt, „alle psychologischen Phänomene und Aktivitäten in der Gastronomie." Ein wichtiger Grund, warum er dieses Thema wählt, ist seine persönliche Beziehung zur Gastronomie. („Meine Familie war bereits in der vierten Generation in der Ernährungsbranche tätig.") D.h. geht es ihm vermutlich damit letztendlich, eigene Biographie zum Teil aufzuarbeiten. Möglicherweise haben ihn die Gespräche innerhalb seiner Herkunftsfamilie über die Probleme und den Umgang mit Kunden animiert, damit er sich als erster darum bemüht, eine Systematik in diesem Bereich einzuführen.

Ich finde, dies ist eine gute Idee und hoffe, es regt nicht nur zum Nachdenken an, sondern es werden auch Fachleute und „Kunden" davon profitieren.

Mit seiner Lektüre versucht der Autor Gastronomen und Auszubildenden psychologisch relevante Grundbegriffe und Vorgehensweisen mit einfachen Beispielen in gut übersichtlicher Form nahezubringen, z.B. den Unterschied zwischen Alltags- und wissenschaftlich fundierter Psychologie oder wie psychologische Statistik aufgebaut ist bzw. auf was sie abzielt. Insgesamt wird das Buch in acht Abschnitten unterteilt, die zum Teil aufeinander aufbauen. In den ersten fünf didaktisch gut aufgebauten Kapiteln (Psychologische Erkenntnisgewinnung, allgemeine Hotel- und Barpsychologie, Persönlichkeitspsychologie, biologische Grundlagen der Hotel- und Barpsychologie, Hotel- und Barsoziologie) werden ausgewählte, heute allgemeingültige Theorien über psychologische Phänomene (z.B. Bindungstheorie, Sucht) in gut verständlicher Form erläutert, wobei sich am Ende eines jeden Themas eine prägnante Zusammenfassung findet. Darüber hinaus werden Übungen vorgeschlagen, die darauf abzielen, dem Leser gewisse wichtige Prozesse bewusster zu machen, um den Lernerfolg zu erhöhen.

Der Autor erläutert die Bedeutung der beschriebenen psychologischen Phänomenen und Theorien für die Arbeit an der Bar bzw. im gastronomischen Alltag. Im sechsten Kapitel wird Diagnostik angeregt, um die Arbeits- und Gästezufriedenheit erfassen zu können. Sicherlich ein sinnvoller Vorschlag, wobei ich denke, dass dieses Thema in der Fachliteratur nicht zuletzt aufgrund der sehr großen finanziellen Interessen, die damit verbunden sind, bereits sehr gut aufgearbeitet ist. Im siebten Kapitel („Das `A` und das `O` in der Gastronomie") geht der Autor auf Begriffe aus der Organisations- und Arbeitspsychologie ein, wie z.B. Stress, Quellen von Arbeitsfehlern, wie man geeignetes Personal findet u.a. In diesem Abschnitt werden vor allem der „Stress" und Fragen zum „Team" sinnvoller Weise recht ausführlich thematisiert. Abgerundet wird diese interessante Aufsatzsammlung von dem letzten Kapitel „Klinische Hotel- und Barpsychologie", was ich persönlich für das Schwierigste halte. Dort werden Krankheitsbilder (z.B. Depression, Angststörungen u.a.) auch anhand von Fallvignetten erläutert. Dieser Abschnitt erscheint mir für einen Leien schwer verständlich. Ich denke, es geht hierbei um ein sehr anspruchsvolles Thema, welches in einfachen Worten nicht so leicht zu formulieren ist.

Abschließend möchte ich festhalten, es ist Claus Lampert als erstem gut gelungen, die Grundlagen des Faches Hotel- und Barpsychologie zu legen. Eine breite Leserschaft unter allen angesprochenen Tätigen ist diesem Buch zu wünschen. 

Dr. med. Christos Charis   (Marburg/Lahn)